Peter Duka: 2004-2007 - Cover

Peter Duka: 2004-2007

Der stets fragmentarisch und brüchig bleibende Kompositcharakter der Ruinenarchitektur verweist nicht nur auf das Gemachte, Konstruierte, Künstliche, das diese Szenarien auszeichnet. Durch die immer wieder neue Zusammenstellung gleicher oder ähnlicher Architekturelemente zu surreal anmutenden Hybridgebäuden wird vielmehr auch deutlich, in welchem Maß Dukas Architekturen im eigentlichen Sinne Ideengebäude sind: Texturen, deren Horizont von den bröckelnden Resten einer gescheiterten Moderne bis zu Novalis reicht. Über all dem schweben, auch sie plastisch eingefroren, orangerot leuchtende barocke Schriftbänder, allerdings völlig ohne Text. Das ist nur konsequent. Denn die Bilder selbst sind der Text, der nur, indem er unlesbar bleibt, seine imaginative Kraft entfalten kann.