Karl Burgeff. Zeichnungen

Karl Burgeff, der 1928 in Würzburg geboren wurde und 2005 in Köln verstarb, gehört zu den wichtigen figurativen Künstlern im Rheinland. Zu seinen Beiträgen im öffentlichen Raum gehören – neben zahlreichen Ausgestaltungen im sakralen Bereich – der „Dionysos-Brunnen“ im östlichen Lichthof des Kölner Domes, der „Theaterbrunnen“ in der Innenstadt von Bad Godesberg und die „Rollende Ceres“ auf dem Rasthof Peppenhoven. Weiterhin stammen von Karl Burgeff, der von 1974 bis 1993 eine Professur für plastisches Gestalten an der Fachhochschule Köln innehatte, etliche Medaillen, Münzen und Plaketten, die ihn als einen der bedeutendsten deutschen Künstler im Bereich der Glyptik ausweisen.

Weniger bekannt ist, dass Burgeff auch im Metier der Zeichnung Außerordentliches geleistet hat. Dabei sind seine Zeichnungen, die überwiegend mit Graphit, Pastellkreide und Kohle entstanden sind, autonom. Nur bedingt lassen sie sich auf die plastisch-skulpturale Tätigkeit zurückführen. Themen und Motive sind die Durchdringung von mythologischer und realer Welt, Fragen der Ökologie und die referentielle Hinterfragung der Tätigkeit als Künstler.
Das vorliegende Buch stellt nun die wichtigsten Werkphasen über einen Zeitraum von fünf Jahrzehnten mit zahlreichen exemplarischen, in Duplex reproduzierten Arbeiten vor. Es enthält Textbeiträge von Thomas Hirsch, Hans van der Grinten, Christine Knupp-Uhlenhaut, Irmgard Lauscher-Koch und Elisabeth Perger und hält im Anhang eine ausführliche Biographie zu Karl Burgeff bereit.

Mrz 2007
Sprachen: ger
222 Seiten, GB
Format: BB

ISBN 978-3-89770-271-4

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