A Painting

Stephan Baumkötter, Tom Benson, Andreas Karl Schulze, Ulrich Wellmann

P: A Painting? Das wäre am ehesten: ein Gemälde? Ein Wort mit leichtem Hautgout und Goldrahmen. J: Obwohl Gemälde es trifft. Heute von einem Gemälde zu sprechen, hieße genau zu unterscheiden, zu unterscheiden durch Hinsehen. Gemälde wäre ein Bild … P: Wüßtest du aber zu sagen, was das ist, ein Bild? J: …das aus der Malerei, dem bewußten körperlich-handgreiflichen Umgehen mit Farbe auf einem Träger entsteht. Dabei geht es um die Farbe, sie erhält im Malen ihre besondere Gestalt, die so allein im Medium der Malerei zu realisieren ist. In den Arbeiten Stephan Baumkötters, Tom Bensons, Andreas Karl Schulzes und Ulrich Wellmanns sehen wir vier verschiedene Wege mit der Farbe im Bild umzugehen, ihre Möglichkeiten zu erkunden und sie einer über bloß retinales Registrieren hinaus weisenden Wahrnehmung anzubieten. P: Die Malereien, um die es hier geht, geben mir Farbe zu sehen? J: Sie ist wesentlich für diese Bilder. Und das Gemalte wird sichtbar als eine besondere, unersetzliche Erscheinungsweise der Farbe. – Mit jeder dieser Arbeiten könnte sich unser Blick auf Farbe erneuern oder überhaupt beginnen. P: Diese Bilder gehören dem Sehen. Schauen wir also. (Jens Peter Koerver)

Apr 2004
Sprachen: ger; eng
72 Seiten, PB
Format: BC

ISBN 978-3-89770-208-0

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