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Kunst
& Interkontextualität
Materialien zum Symposium Schau-Vogel-Schau
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Die 90er Jahre waren erneut von der Hoffnung getragen,
künstlerisches Handeln könne auf verschiedenen Feldern gesellschaftlicher
Wirklichkeit (re-) aktiviert werden. Was aber tatsächlich geschieht,
wenn dabei das Feld der Kunst etwa mit jenem der Politik, der Ökonomie
oder der Wissenschaft in ein Wechselverhältnis tritt, war und ist Gegenstand
umfangreicher und kontroverser Diskussion.
»Wie faltet sich die Kunst in ein Anderes, und wie faltet sich ein
Anderes in die Kunst?« Mit dieser Frage schaltete sich das Symposium
»schau-vogel-schau« am Ende der 90er Jahre in die laufende Diskussion
ein und wollte wissen, auf welche Weise sich der Kontext der Kunst in seiner
Bedeutung und Funktion modifiziert und ob sich »Kunst und Anderes«
nicht auf neuartige Weise ineinander falten: in einem interkontextuellen
Prozess, bei dem Künstlerinnen und Künstler mitunter ungewohnte
Rollen einnehmen, und der den Handlungs- und Rezeptionsweisen im Kunstfeld
eine veränderte Perspektive bietet. »schau-vogel-schau –
Das Symposium über interkontextuelle Kompetenz« versammelte um
diese Frage Künstler/Künstlerinnen, Vermittler, Natur- und Geisteswissenschaftler/innen.
Aus ihrer Auseinandersetzung entstand dieses Buch.
herausgegeben von Marcel Bühler und Alexander Koch, mit Beiträgen
von u. a. Jean-Christophe Ammann, Bettina Allamoda, Stephan Schmidt-Wulffen,
Olaf Nicolai, Knowbotic Research, Hans Ulrich Reck
368 Seiten, durchgehend s/w illustriert sowie 2 Beilagen, gebunden mit Lesebändchen,
17 x 13 cm
ISBN
3-89770-119-7 | € 15,- |
Vergriffen! |
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