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Rudolf A. Scholl
Arbeiten 1962 - 2004
Von den frühen Bildern zum "Solinger
Fenstersturz" |
Sein Gefühl für Elemente der Architektur
leitet den Kölner Künstler Rudolf Scholl seit Jahrzehnten. Im
Rahmen zahlreicher Aufträge gelang es ihm immer wieder, Architektur
in Szene zu setzen oder für den Betrachter sinnvoll in Frage zu stellen.
Dabei hat Scholl einzelne Bestandteile in Bezug auf Beschaffenheit und Funktion
analysiert und dem statischen, stillen Tragen durch Formenvariationen und
-wiederholungen etwas wie einen Handlungsablauf hinzugefügt und damit
die Architektur dynamisiert. Gerade der Dialog zwischen neu gefundener Form
und Erscheinung bekannter Elemente macht die bisher vertraute Umgebung spannend
und erlebnisreich, lässt Raum für Entdeckungen neuer Aspekte des
scheinbar Vertrauten. Eine ähnliche Dynamisierung linearer Elemente
beinhalten auch Scholls Objekte, Grafiken und Gemälde. Ausstellung
und Katalog führen diese zusammen. Der Betrachter kann so ihren Wurzeln
und Aussageebenen nachspüren.
mit Texten von Karl Ruhrberg, Manfred
Schneckenburger, Gerhard Kolberg und Reinhold Mißelbeck; Vorwort von
Rolf Jessewitsch 160 Seiten mit 181 Abbildungen, davon 130 farbigen, 22
x 28 cm
| ISBN
3-89770-216-9 | € 25,- |
Vergriffen! |
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