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| MONOGRAPHS | |||||||||
Die Malerei des 20.Jahrhunderts ist geprägt durch Ausweitungen und Verschiebungen.Neue Verfahren und Materialien, bislang nicht gesehene Strukturen und Impulse anderer visueller Medien, das zuvor Bildunwürdige,die Faktizität des Malens, die Tatsachen des Bildes ... alles findet Eingang in die Malerei. Neben den weiterhin dominierenden klassischen Farben kommen, besonders seit der Renaissance der Malerei in den 1980er Jahren, mit unterschiedlichen inhaltlichen Intentionen diverse Chemikalien zum Einsatz. Nora Schattauers Arbeiten sind zweifelsohne Malereien.Wenn sie verschiedene in Wasser gelöste Mineralsalze mit der Pipette auf Papier, Folie oder speziell präparierte Leinwand tropft und dort miteinander reagieren lässt, so ist diese individuelle malerische Praxis sicher eine randständige im Spektrum zeitgenössischer Kunst. Und doch resultieren aus dieser fundamentalen, die Formkräfte ihrer Stoffe erkundenden Recherche – Nora Schattauer betreibt sie nicht als systematisch-wissenschaftliche Untersuchung, wohl aber auf Grundlage umfangreicher Versuche,die ihren Niederschlag in zahlreichen Unikatbüchern gefunden haben – genuin malerisch zu nennende Bilder. Dies trifft besonders für die seit 2005 entstehenden vor allem von einem reich differenzierten Grün-Blau-Spektrum geprägten Arbeiten mit ihren die gesamte Bildfläche gleichmäßig überziehenden Gewebe- oder Netzstrukturen zu. Ein Seitenblick auf zwei ältere Fotogramme der Künstlerin lässt erkennen,in wieweit die Möglichkeiten regelmäßig ausgebreiteter All-over-Strukturen bereits früher erprobt wurden. Der Vergleich mit einer Knotenkonstruktion Leonardos macht jedoch augenfällig,wie frei, gleichsam organisch Nora Schattauer ihre Bildgewebe entwickelt.Es kristallisiert sich nicht als erstarrtes Gefüge, vielmehr bleibt in allen diesen Arbeiten in je eigener Weise eine Möglichkeit zur Verwandlung gewahrt. Übergänge,Mischungen – mithin ein Moment der Transformation – kennzeichnen das Malerische, sind aufgehoben in einer malerischen Malerei. Die Bilder Nora Schattauers halten dieses Im-Fluß-Sein fest, indem die von ihr zur Reaktion gebrachten Stoffe ihre eigene Prozessualität, – ihr Vermögen, immer neue Form- und Farbnuancen zu zeitigen – präsent halten.Auf die große,das Werk von Anfang an durchziehende Affinität der Künstlerin zum Fließenden, der sich selbst in der Bewegung formenden Materie sei hier nur hingewiesen, sie ist nicht zuletzt in der jüngsten Werkgruppe augenfällig. Herausgegeben von Gérard A. Goodrow, Textbeiträge von: Jens Peter Koerver, Ulli Seegers, Christoph Danelzik-Brüggemann 20 x 28 cm, 72 Seiten mit 29 farbigen und 37 s/w Abbildungen, Pappband mit farbigem Schutzumschlag Zu diesem Buch erscheint eine Vorzugsausgabe in drei Varianten
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| PHILOSOPHY / AESTHETICS | |||||||||
Die Frage nach dem Material des Kunstwerkes wird gern in den Hintergrund gedrängt. Doch Material ist nicht nur Teil des künstlerischen Prozesses, sondern bestimmt die Handlung des Künstlers und positioniert den Betrachter wesentlich. Das gilt vor allem für die Kunst seit den 60er Jahren. Generell lässt sich sagen, dass je ökonomischer Material eingesetzt wird, desto größer wird der Anteil des Betrachters. Eine Sammlung von Künstlerstatements in der Mitte des Buches verdeutlicht, wie differenziert mit Material umgegangen wird. Nora Schattauer setzt als Material für ihre Kunst die Form- und Musterbildung des Minimalen ein. Ihr achtseitiger Bildbeitrag »prima materia II« präzisiert den vorliegenden Text. mit einem Bildessay von Nora Schattauer, 56 Seiten mit 9 s/w Abbildungen, Broschur, 12 x 17 cm Vorzugsausgabe: 10 Exemplare "hexangonaler Schnee"
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| ARTISTS BOOKS | |||||||||
Mit dem Künstlerbuch ›FotoSynthese‹ öffnet Nora Schattauer ein optisches Notizbuch, das Materialien zur Formbildung des Mikrokosmischen zeigt und ihre Originalarbeiten mit chemischen Salzlösungen, Zeichnungen, Rasterelektronenmikroskop-Aufnahmen sowie Fundstücke aus dem biologisch-naturwissenschaftlichen Feld versammelt. Mit ihrem künstlerischen Konzept bewegt sich Nora Schattauer zwischen Kunst, Botanik und chemischem Experimentieren. Sie untersucht verborgene Strukturen des Minimalen und macht anhand ihrer Rasterelektronenmikroskop-Aufnahmen Blütenpollen sichtbar: Musterbildungen in der Natur, die für das bloße Auge nicht sichtbar sind. Mäandernd folgt die Künstlerin auf verschlungenen Pfaden ihrem Weg in Richtung einer Synthese von Kunst und Naturwissenschaft. herausgegeben von Erhard Klein, 48 Seiten mit 48 ganseitigen Farbabbildungen, Broschur, 21 x 28 cm Vorzugsausgabe: 10 Exemplare"Bildlabor II"
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| MONOGRAPHS | |||||||||
Das Material von Nora Schattauer („Senkrechtstarterin!" Informationsdienst KUNST) ist Naturkautschuk. Aus diesem sensiblen, sich farblich ständig verändernden Material entstehen durch konzentrierten Auftrag, Schicht für Schicht bzw. Tropfen für Tropfen, Arbeiten zwischen Malerei und Plastik auf Folie, Glas und Leinwand. Mit Abstand zur Wand hängend geben diese transparenten „Lichtzeichnungen" ihr Geheimnis und ihren Zauber preis, wenn sie sich in Verbindung mit dem Licht als Projektion auf der Wand zum quasi dreidimensionalen Eindruck erweitern. In diesem Moment erobert sich die Malerei den hinter ihr liegenden Raum. The material Nora Schattauer ('High-flyer!' – Informationsdienst Kunst) makes her own is natural rubber. From this sensitive material with its constantly changing colour, concentrated application, layer upon layer or drop by drop, works come about in the no-man's-land between painting and sculpture on foil, glass and canvas. Hung at a distance from a wall, these transparent 'drawings of light' yield their secret and their magic when, in combination with light as a projection against the wall, they are extended to form an impression of the three-dimensional. That is the moment when the painting wins for itself the space lying behind it. 500 numerierte und signierte Exemplare. 1998, Publikation zur Ausstellung im Museum Schloß Morsbroich, Leverkusen, 36 farbigen Abbildungen, Texten von M. Linsmann, G. A. Goodrow, M. Glasmeier, L. Jahre, Pappband, 24x 18cm Texts by M. Linsmann, G.A. Goodrow, M. Glasmeier, L.Jahre. 24 x 18 cm, 48 pp. 36 colour plates (mostly full-page) and 15 b/w plates, hardbound. Published on occasion of the exhibition at Museum Schlo§ Morsbroich, Leverkusen. 500 num. and sign. Copies! , 1998 Vorzugsausgabe: 10 Exemplare mit einer Originalarbeit von Nora Schattauer.
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| ARTISTS BOOKS – ÉDITION SÉPARÉE | ||||||||
Den Exemplaren 1-50 liegt eine Naturkautschukarbeit von Nora Schattauer bei.
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