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A Painting |
P: A Painting? Das wäre am ehesten: ein Gemälde?
Ein Wort mit leichtem Hautgout und Goldrahmen. J: Obwohl Gemälde es
trifft. Heute von einem Gemälde zu sprechen, hieße genau zu unterscheiden,
zu unterscheiden durch Hinsehen. Gemälde wäre ein Bild ... P:
Wüßtest du aber zu sagen, was das ist, ein Bild? J: ...das aus
der Malerei, dem bewußten körperlich-handgreiflichen Umgehen
mit Farbe auf einem Träger entsteht. Dabei geht es um die Farbe, sie
erhält im Malen ihre besondere Gestalt, die so allein im Medium der
Malerei zu realisieren ist. In den Arbeiten Stephan Baumkötters, Tom
Bensons, Andreas Karl Schulzes und Ulrich Wellmanns sehen wir vier verschiedene
Wege mit der Farbe im Bild umzugehen, ihre Möglichkeiten zu erkunden
und sie einer über bloß retinales Registrieren hinaus weisenden
Wahrnehmung anzubieten. P: Die Malereien, um die es hier geht, geben mir
Farbe zu sehen? J: Sie ist wesentlich für diese Bilder. Und das Gemalte
wird sichtbar als eine besondere, unersetzliche Erscheinungsweise der Farbe.
– Mit jeder dieser Arbeiten könnte sich unser Blick auf Farbe
erneuern oder überhaupt beginnen. P: Diese Bilder gehören dem
Sehen. Schauen wir also. (Jens Peter Koerver)
mit einem Text von Jens Peter Koerver deutsch/englisch, 72 Seiten mit 8
farbigen Abbildungen, Fadenheftung, Klappenbroschur
| ISBN
3-89770-208-8 | € 15,- |
Vergriffen! |
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