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Hannes Norberg
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Geometrische Muster mit klaren horizontalen und vertikalen Linien stehen
parallel oder frontal auf im weiten Querformat angelegten Bildflächen im so
genannten Bildraum. Einfach modelliert, klar strukturiert, dreidimensional
moduliert, rhythmisch komponiert, kompositorisch balanciert, lichttechnisch
definiert, räumlich abstrahiert, und in absoluter Bildlogik ikonisch eindeutig,
haben wir es mit einem malerischen Denken in räumlicher Komposition auf
fotografischer Wiedergabeebene zu tun. Die Bildverknüpfungen und deren
unterschiedliche Aktualitäten formulieren sich nach einem Grundmuster immer
wieder neu und bleiben doch konstant, so dass die Werke von einer klaren Syntax
bestimmt sind: der flächigen Raumkonstruktion und ihrer parallelen Durchdringung.
Hannes Norberg gelingt es mit seinen Fotografien, unsere konventionellen
Beziehungen zu unserer Umwelt zu verwandeln, indem er flächig verdichtete,
in die strenge Geometrie gespannte, skulptural gedachte Bild-Räume gestaltet, die
die Realität behandeln und transzendieren.
Texte von Mark Gisbourne, Gregor Jansen
Sprachen: Englisch, Deutsch
80 S. mit 30 farbigen Abbildungen, gebunden mit schutzumschlag, Format: 28,5 x 22 cm
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978-3-89770-334-6 | € 28,- |
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