|
 |
|
Michael Kunze
Texte ohne Verben – Texts without
verbs
Arbeiten / Works 1993-2001 |
Der in Berlin lebende Künstler
Michael Kunze, stellt in seiner Arbeit auf konsequente Weise Aspekte eines
Bildverständnisses zur Schau, das besonders für unseren Umgang
mit den Neuen Medien eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt. Die
bewußt anachronistisch vorgenommene Verknüpfung handwerklicher
Arbeit mit konzeptuellen Vorgehensweisen gibt den Blick auf ein weites Feld
historischer Bezüge frei, der so auf den »klassischen«
Pfaden der heutigen Gegenwartskunst kaum möglich ist. Auch die spätmodernen
Tabus der Autorenschaft und der Erzählung sind auf diese Weise anzweifelbar.
Die unterschiedlichen Bildinszenierungen sind der Beschreibung eines idealen,
nicht beendbaren Arbeitstages gewidmet. Gleiche Formate, gleiche Figurenkonstellationen
und Konstruktionselemente bilden das Gerüst eines über die Jahre
hinweg sich erstreckenden Zusammenhangs. Der Übergang von der bloßen
Sichtbarkeit zur Lesbarkeit eines Zeichens, das eine stillstehende Szenerie
auch als zeitliche Abfolge schlüssig machen könnte, ist Thema
des Tages. Jede erkennbare zielstrebige Handlung soll zu guter Letzt auch
ohne die Enthüllung einer dahinterstehenden Intention nachvollziehbar
sein.
deutsch/englisch, mit Texten von Michael Kunze, Susanne Prinz, Stefan Berg
und Doris Krystof, 198 Seiten mit 92 farbigen und 55 s/w Abbildungen, Hardcover,
28 x 22 cm
| ISBN
3-89770-157-X | € 34,- |
|
|
|