|
 |
|
Hanspeter Hofmann |
Ende der 90er Jahre – da dachte man, der in Basel lebende Künstler
Hanspeter Hofmann (*1960) hätte seine künstlerische Sprache gefunden.
Das dachten allerdings nur die, die sich rasch damit zufrieden geben, dass
ein Künstler sein Label positioniert hat: eine organische Abstraktion
in gedämpften Farben und mittleren Formaten, eine kontinuierliche Weiterentwicklung
des Formenkanons. Doch hätte man damals schon ahnen können, dass
es dabei nicht bleiben kann. Schon seine früheren Arbeiten changieren
in ihrer naturwissenschaftlich-mikroskopischen Anmutung zwischen dynamischen
Strukturen und einer stimmungsvollen Chillout-Atmosphäre. Im Lauf der
Jahre wurde dieser Zusammenhang deutlicher, die Farben stärker, die
Formen großzügiger und die Formate ausschweifender. Hofmann trieb
seine Farbgestaltung immer provokativer an die Grenzen der retinalen Belastbarkeit
einer poppigen Farbskala: Zur Zeit konfrontiert er pralle Farbkonstellationen
mit einer zugleich gegenständlichen wie auch abstrakten Formensprache.
Mittlerweile zählt Hofmann zu den interessantesten Schweizer Malern.
Anlässlich seiner umfangreichen Einzelausstellung im Kunstverein Freiburg
erscheint nun eine aufwendige Publikation, die ihren Fokus vor allem auf
seine aktuellen Arbeiten setzt.
mit Texten von William Gibson und Dorothea Strauss
deutsch/englisch, 64 Seiten mit 28 farbigen Abbildungen, 26 x 29 cm
| ISBN
3-89770-211-8 | € 20,- |
Vergriffen! |
|
|
|