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Stefan Heyne |
Der Berliner Fotograf Stefan Heyne stellt mit seinen Arbeiten Fotografie
als ein objektives Abbild von Wirklichkeit in Frage. Seine unerwarteten
Bilder von Innen- und Aussenräumen, Landschaften und Details werfen
die Frage nach dem Verhältnis von Optik und dem Erlernen von Lesbarkeit,
dem Dialog von Fotografie und Malerei kurz: nach der Wahrnehmung des Bildes
als etwas Grundsätzliches auf. Mit seinen strengen Bildkompositionen
immer auch an der Grenze zum Abstrakten verwischt Heyne die Trennung zwischen
dem abgebildeten Gegenstand und seinem Hintergrund. Beides verschmilzt er
mit dem Mittel der Unschärfe zu einer neuen Einheit, die sich den Sehgewohnheiten
widersetzt. Daraus und aus Ihrer Beiläufigekeit entfalten die zum Teil
sehr großformatigen Arbeiten eine suggestive Kraft, der sich der Betrachter
nur schwer entziehen kann.
Texte von Christoph Tannert und Gerhard
Gamm, 29,5 x 23 cm, 32 Seiten mit 16 farbigen Abb.
| ISBN
3-89770-243-6 | € 15,- |
Vergriffen! |
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