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Peter Gilles
Theatrum Anatomicum |
Der Kölner Arzt und Kunstsammler Reiner Speck
schreibt in seiner Einführung zu dieser Monographie: „Mit scharfem
Skalpell und anatomischer Pinzette, mit spitzem Bleistift und behutsamen
Fragen, mit laufendem Tonband und photographischer Platte gilt es zu sezieren
und zu explorieren, um hinter das Geheimnis eines Künstlers zu kommen,
der jeden seiner Auftritte lebend und rein beginnt, um ihn blutüberströmt
und todesnah zu vollenden: inszenierte Agonie und Koma zugleich. Die dabei
immer wieder angestrebte Grenzüberschreitung ist künstlerisch
so heikel wie körperlich so gefährlich. Jede seiner Performances
ist für den Künstler weiterhin todesnah, für den Betrachter
existenzbedrohend und für die Kunst innovativ."
1996, 104 Seiten, 41 s/w und 47 farbige Abbildungen,
Texte von Christa Habrich, Gérard A. Goodrow, Hartmut Kraft, Reiner
Speck, und Evelyn Weiss Pappband, 24 x 16,5 cm
Auch als Vorzugsausgabe (Unikat mit Objektcharakter) erhältlich. €
250,-
| ISBN
3-932189-06-X | € 25,- |
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