| EXHIBITION CATALOGUES – MONOGRAPHS | |||||||||
Lutz Fritsch ist als Bildhauer mit Großskulpturen bekannt geworden, die er speziell für bestimmte Orte entwickelt hat. Zu nennen sind hier u.a. »Rheinorange« an der Mündung von Rhein und Ruhr in Duisburg, »der Stand der Dinge« in Pforzheim, »Raum-Fahrt«, eine zweiteilige Skulptur am Weserufer in Bremen und auf dem Forschungsschiff ‘Polarstern’ oder »Raumtor« in Hillscheid/Westerwald. Lutz Fritsch setzt sich in seinen Skulpturen, genauso auch in seinem fotografischen und zeichnerischen Werk intensiv mit dem urbanen Lebensraum und dem Naturraum auseinander. Mit der Ausstellung »In Sichtweite« im Kunstmuseum Bonn geht Fritsch nach dem Neuen Museum Weserburg in Bremen nun zum zweiten Mal »in situ« mit Arbeiten in ein Museum hinein. Mit einer reduzierten Formsprache, rechteckigen, hochglänzend lackierten, farbigen Aluminiumtafeln greift er in vorhandene architektonische Raumstrukturen ein, lässt Nischen und Zwischenräume hervortreten und zu neuen Räumen werden. Durch die „in situ“-Skulpturen tritt die Architektur des Museums wieder gleichberechtigt neben die Sammlung des Museums. Neben den »in situ«-Arbeiten zeigt der Katalog Fotografien aus der Reihe »Über Augenhöhe«, in denen architektonische Details zu neuen Bildern werden, und Zeichnungen aus der Reihe »Architektur für Emotionen«, in denen sich die Empfindungen von Raumerlebnissen des Künstlers wiederspiegeln. Ob als Zeichner oder Fotograf, Lutz Fritsch ist ein Bildhauer, der im Raum und mit dem Raum arbeitet. herausgegeben vom Kunstmuseum Bonn, mit Texten von Dieter Ronte und Lutz Fritsch, 40 Seiten mit 44 farbigen Abbildungen, Pappband, 22 x 28 cm
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| EXHIBITION CATALOGUES – MONOGRAPHS | |||||||||
Der Bildband »caesar – Denkfabrik für neue Märkte« gibt Einblicke in das neue Gebäude des Bonner Forschungszentrums caesar, in dem Spitzenforschung auf internationalem Niveau betrieben wird. »caesar« – die Abkürzung steht für »center of advanced european studies and research« – ist das größte Einzelprojekt des Bonn-Berlin-Ausgleichs zur Stärkung des Wissenschaftsstandortes Bonn. Die Fotografien von Christian Richters zeigen Außen- und Innenaufnahmen des beeindruckenden Gebäudes, dessen Fassaden teils aus Glas, teils aus silbern glänzendem Edelstahl gestaltet sind. Durch das Material und die Form – ein Gebäudeteil ist einer Welle nachempfunden – entsteht der Eindruck von Leichtigkeit und Transparenz. Vom Kölner Künstler Lutz Fritsch, der das Kunstkonzept für den Neubau entwickelt hat, stammen Detailfotos aus überraschenden Blickwinkeln. Die begleitenden Texte des Bandes geben Aufschluss über das Konzept der Stiftung caesar sowie die Entstehung und die Architektur des Gebäudes, das vom Münchener Architekturbüro Bachmann, Marx, Brechensbauer & Partner entworfen wurde. Das Kunstkonzept wird vom Direktor des Kunstmuseums Bonn, Prof. Dieter Ronte, und dem Künstler selbst erläutert und durch Fotos veranschaulicht. mit Texten von Prof. Dr. Dr. mult. Karl-Heinz Hoffmann, Stefan Iglhaut, Andreas Denk, Georg Brechensbauer, Dieter Ronte und Lutz Fritsch. 40 Seiten mit 29 farbigen Abbildungen, Pappband, 22 x 28 cm
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| ARTISTS BOOKS | |||||||||
Die Arktis — einst Domäne der Abenteurer, heute der Naturwissenschaftler. 1997 begleitete der Bildhauer Lutz Fritsch die Forschungsexpedition ARK-XIII-3 in die Arktis und drang mit dem Eisbrecher „Polarstern“ in Regionen vor, die kaum ein Mensch je gesehen hat. Fritsch, der sich als Bildhauer mit dem Raum auseinandersetzt, zeigt in diesem Künstlerbuch den unendlichen Naturraum Arktis, seine Maßstabslosigkeit, Unwirtlichkeit und skulpturalen Formen. Gerade in der Schwarz/Weiß-Fotografie gelingt dem Künstler die ihm eigene Reduktion auf das Wesentliche. Der Blick in die unendliche Weite und zugleich auf das Detail, das Eis, sein Brechen, Reissen, Zersplittern und Zerstäuben im Nebel oder endloses Treiben auf schwarzem Wasser sind das Faszinosum. The Arctic – once the adventurers' domain, today that of the scientists. In 1997, sculptor Lutz Fritsch accompanied the research expedition ARK-XIII-3 into the Arctic. In the ice breaker "Pole Star" they forged ahead into regions hardly ever seen by human eyes. In this art book, Fritsch, who as a sculptor deals with space, shows the infinite natural space that is the Arctic: its incomprehensible scale, its inhospitableness and its sculptural forms. Black-and-white photography is a medium especially conducive to the artist's typical reduction to essentials. The view into the infinite distance and at the same time the focus on details; the ice and its breaking up, tearing, shattering and spraying into a fog, or its endless movement through the black water are fascinating. Herausgegeben von Steffen Missmahl. 32 Seiten mit 30 ganzseitigen s/w Abbildungen. 16,5 x 23,5 cm, Pappband, 500 num. und signierte Exemplare Es erscheint eine Vorzugsausgabe mit einer beigelegten farbigen Pinselzeichnung. Published by Steffen Missmahl, 32 pages with 30 full-page black-and-white illustrations, paperback, 16.5 x 23.5 cm. Edition: 500 numbered and signed copies. A Special Edition is available which includes a colour brush-drawing.
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