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Matthias Duderstadt
Improvisation und ästhetische Bildung
Ein Beitrag zur ästhetischen Forschung
Band 5 der Reihe »Diskussionsbeiträge zur Ästhetischen
Bildung« |
Improvisationen – einerlei in welchem künstlerischen
Bereich – bringen Material hervor, das so und nicht anders erzeugt
werden kann. Dieses Material bildet die Basis zur weiteren Arbeit. Die entstandenen
Idee und Stoffe sind ein Reservoir, aus dem man schöpfen kann.
Das Buch leistet einen wichtigen Beitrag zur Theorie des schöpferischen
Handelns, indem es zeigt, wie man durch spontanes Spiel Verkrampfungen und
Barrieren auflösen kann. Es ist für Theoretiker und Praktiker
aus den Bereichen Theater, Kunst, Musik und auch Tanz von gleichem Interesse.
Eine besondere Bedeutung hat es für Menschen, die mit Kunstpädagogik
befasst sind, da hier improvisatorische Voegehensweisen und Strategien immer
noch Stiefkinder sind. In einer zeitgemäßen Pädagogik geht
es nicht mehr um Aufgaben im schulischen Sinne, sondern um offene Fragen
und Probleme, die es zu lösen gilt. »Unterwerfung, Gehorsam,
Starrheit, Sturheit, Panzerung, bitterer Ernst und Verbissenheit sind »Tugenden«,
die ihren Sinn endgültig verloren haben. Selbstbestimmte verbindliche
Regeln, Selbstbewusstsein, Beweglichkeit, Offenheit, Neugierde, Humor, Ironie
und Gelassenheit werden an ihre Stelle treten.«
Herausgegeben von Manfred Blohm, 298 Seiten mit
31 s/w Abbildungen, Broschur, 14,5 x 21 cm
| ISBN
3-89770-185-5 | € 15,- |
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