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Martin Dammann Einsiedler
- Vorübergehend |
Unter dem Titel ›Einsiedler – vorübergehend‹
wird das Essener Museum Folkwang in den nächsten drei Jahren in einer
Ausstel-lungsreihe junge Künstlerinnen und Künstler aus verschiedenen
Nationen vorstellen, die in ihren Arbeiten neue ästhetische Ansätze
verfolgen. Ein Schwerpunkt der Betrachtung liegt dabei auf der Erkundung
künstlerischer Strategien, die in einer zumindest vorübergehenden
einsiedlerischen Zurückgezogenheit entstanden sind.
Wahrnehmung und Werkprozeß in der jüngeren Künstlergenera-tion
sind vom selbstverständlichen Umgang mit den neuen Medien geprägt.
›Einsiedler – vorübergehend‹ wendet sich dabei Künstlerinnen
und Künstlern zu, die sich nicht allein auf diese neuen Medien konzentrieren,
sie aber auf vielfältige Weise in ihre Arbeiten mit einbeziehen. Den
Auftakt der Reihe bildet eine Ausstellung mit Werken von Martin Dammann
(Berlin), Heribert Friedl (Wien), Daniel Knorr (Berlin), Annekathrin Schreiber
(Berlin und Rennes, Frankreich), Susa Templin (New York) und Didier Trenet
(Paris und Trambly, Frankreich). Wie die
gesamte Reihe ist auch die erste Ausstellung nicht als thematische Gruppenschau,
sondern vielmehr als eine Abfolge von Einzelpräsentationen zu verstehen,
die den einzelnen Künstlerinnen und Künstlern die Gelegenheit
bietet, ihre Positionen und Konzepte in konzentrierter Form vorzustellen.
Für einige von ihnen ist ›Einsiedler – vorübergehend‹
die erste Präsentation ihrer Werke in einem deutschen Ausstellungsinstitut.
Die Kataloge der ersten Ausstellung geben umfassende Informationen über
das künstlerische Anliegen interessanter Vertreter der neuen Künstlergeneration.
herausgegeben von Necmi Sönmez für das Museum Folkwang, Essen,
Katalogreihe: jeweils 48 Seiten mit 25 farbigen Abbildungen, Broschur,
20 x 16,5 cm
| ISBN
3-89770-134-0 | € 15,– |
Vergriffen! |
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