Heiner Blumenthal – open/close - Cover

Heiner Blumenthal – open/close

Die erste Monographie über Heiner Blumenthals Arbeiten zeigt großformatige Malereien, parallel neben kleinformatigen Zeichnungen und S/W Fotografien. Es geht in den Arbeiten um die Definition des Bildes als Ort und um die Frage nach der Sichtbarkeit und der Erscheinung des Bildes aus der spezifischen Sprache des jeweiligen Mediums heraus.
Die Bilder arbeiten immer mit einer latenten Ergänzbarkeit, einer Gleichzeitigkeit von Anwesendem und Abwesendem.
Indem sie eine sprachliche oder erkennende Zuordnung verweigern, erzeugen sie einen nicht abschließbaren Prozess und kommen so auf das Sehen selber als eigenständiger Handlung zu sprechen.
Der Betrachter wird durch Heiner Blumenthals Arbeiten in eine Wahrnehmungs­bewegung verwickelt, die, wie in einer endlosen Schleife, immer wieder auf sich selbst zurückgeworfen wird.