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Do or DIY

Zur Geschichte und Praxis des Selbstverlags

Der erste Teil dieses polemischen Essays bietet eine anekdotische Einführung in die bislang eher unbekannte Geschichte des Selbstverlegens – einer Praxis, die auch von höchst angesehenen Autoren des westlichen Literaturkanons betrieben wurde, angefangen bei Laurence Sterne und Gotthold Ephraim Lessing über Marcel Proust und Virginia Woolf bis Kathy Acker und Derek Walcott. Der zweite Teil des Essays nimmt seinen Ausgang vom Motto „Institutionen können nicht verhindern, was sie sich nicht vorstellen können“ und sieht der politischen Praxis des kommenden digitalen Zeitalters des 21. Jahrhunderts freudig entgegen.

Die vorliegende Ausgabe ist eine Übersetzung und Erweiterung des englischen Originals von Craig Dworkin, Simon Morris und Nick Thurston, das 2012 im Independent-Verlag information as material erschien. Mit der Ergänzung um Beispiele aus der deutschen Literaturgeschichte verortet Annette Gilbert das Projekt als mikropolitisches Phänomen und erweitert sein kritisches Konzept. Damit setzt sie die Arbeit von Carlos Soto fort, der seiner spanischen Übersetzung bereits Beispiele der chilenischen Geschichte hinzugefügt hat. Eine französische und italienische Ausgabe sind in Vorbereitung, so dass das Buch in einem kollektiven Schreibprozess von Ausgabe zu Ausgabe schneeballartig anwachsen wird.

Jul 2013
Herausgegeben von Dworkin, Craig; Herausgegeben von Gilbert, Annette; Herausgegeben von Morris, Simon; Herausgegeben von Soto, Carlos; Herausgegeben von Thurston, Nick
Sprachen: Deutsch
ca 27 Seiten, geheftet
Format: 18,0 x 11,0 cm

ISBN 978-3-89770-434-3

| € 7,50
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